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Wahlkreiskonferenz wählt Max Detemple als Kandidat für den Landtag |
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Die Wahlkreiskonferenz der LINKEN hat ihre Kandidaten am Samstag, den 21.März für die Landtagswahl für den Wahlbezirk des Regionalverbandes Saarbrücken aufgestellt. Die gut besuchte Veranstaltung im Dudweiler Bürgerhaus wurde durch eine Rede des Bundesvorsitzenden Oskar Lafontaine eingestimmt. Die Anwesenheit aller saarländischen Bundestagsabgeordneten dokumentiert die Wichtigkeit der Nominierungen an diesem Tag. Auf Listenplatz 1 der Wahlkreisliste wurde der Landesvorsitzende Rolf Linsler, auf Platz 2 die Kreisvorsitzende Astrid Schramm, auf Platz 3 Birgitt Huonker, auf Platz 4 Max Detemple und auf Platz 5 Dagmar Trenz aufgestellt. Hierbei gelten die ersten drei bzw. vier, je nach Wahlergebnis, als aussichtsreiche Plätze bei der Landtagswahl. Insbesondere die Listenplätze 3 und 4 waren durch starke Konkurrenz umkämpft und wurden in Stichwahlen, wenn auch mit souveränen Ergebnissen, entschieden. Für die Gemeinde Quierschied erfreulich, dass sich Max Detemple, Vorsitzender der LINKEN in Quierschied, als Kandidat durchgesetzt, und damit Aussichten auf ein Landtagsmandat hat. Max Detemple forderte in seiner Vorstellungsrede eine Verbesserung der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik im Saarland und kritisierte das fehlen von zukunftsweisenden Leitinvestitionen innerhalb der letzten 10 Jahre CDU-Regierung. Zusätzliche Besonderheit war u.a. die Nominierung des Kandidaten der LINKEN für die Wahl des Regionalverbandsdirektors. Hier wurde der in der Presse schon vorgestellte Klaus-Eckert Walker von der Versammlung aufgestellt. Walker, der zurzeit seinen Wohnsitz noch in Raststatt hat, hat dem Vorsitzenden der LINKEN in Quierschied, Max Detemple, zugesagt, dass er sich den Quierschieder Bürgern in allen Ortsteilen vorstellen wird. So wird er u.a. Gast bei der Veranstaltung der LINKEN mit Oskar Lafontaine am 04. Mai um 18:00 Uhr in Göttelborn auf dem IKS-Gelände sein. Zusätzlich wird er sich noch an Infoständen in Quierschied, Fischbach und Göttelborn den Fragen der Bürger stellen. |
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„Ein schwarzen Tag für Arbeitnehmer“ |
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Geschrieben von: Pressestelle
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Donnerstag, 26. Februar 2009 um 10:44 |
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Die Kündigung einer Kassiererin wegen der Unterschlagung von Leergut-Bons im Wert von 1,30 Euro ist rechtmässig. Die Richter beantworteten auch die Frage, ob der blosse Verdacht einer Strafttat Kündigungen rechtfertigt. Wegen 1,30 Euro hat eine Berliner Supermarkt-Kassiererin nach mehr als 30 Jahren ihren Job verloren. Der 50-Jährigen war die Unterschlagung von zwei Leergut-Bons über 48 und 82 Cent vorgeworfen worden. Sie verlor den Rechtsstreit um ihre fristlose Kündigung jetzt auch in zweiter Instanz. Mit einem entsprechenden Urteil zog das Landesarbeitsgericht Berlin einen Schlussstrich unter den Fall von Barbara E., deren Entlassung zu teils heftigen Protesten geführt hatte. Die dreifache Mutter und zweifache Großmutter hatte eine Unterschlagung stets bestritten. Sie war aber vor Gericht von Kolleginnen belastet worden. Die Gekündigte brach während der Urteilsverkündung in Tränen aus. Mit einem solchen Richterspruch habe sie nicht gerechnet, sagte sie später.Diejenigen jedoch, die Milliardenbeträge auf Kosten der Steuerzahler verzockt und verspielt haben, werden noch mit Boni belohnt. Das ist nicht mehr nachvollziehbar und sozial zutiefst ungerecht. Zwar sind Gerichte unabhängig, dieser Fall jedoch unterstreicht Volkes Meinung: „Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen“. Laute Kritik an dieser Entscheidung muss erlaubt sein, denn das Gericht hat hier offenbar den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit übersehen. |
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Quierschieder LINKE feierte ihren Oskar am Aschermittwoch in Wallerfangen, aber bald auch in Quierschied |
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Geschrieben von: Pressestelle
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Eine größere Anzahl von Parteimitgliedern aus Quierschied zusammen mit 800 weiteren Gästen freute sich am Aschermittwoch über die leidenschaftlichen Reden von Oskar Lafontaine und Gregor Gysi in der Wallerfanger Festhalle. Leidenschaftlich stimmten die beiden Hauptredner die Anwesenden auf das Superwahljahr ein. Begonnen wurde mit der Bundespolitik, hier wurde heftige Kritik an den hilflosen Reaktionen der CDU und SPD auf die Finanzkrise geübt. Einerseits, dass die vermeintlichen Konjunkturpakte alles nur nicht sozial ausgewogen sind und andererseits die Zeche durch den Normalbürger gezahlt werden muss. Und dies, während die verursachenden Bänker und die Anteilseigner zwar nicht für den Schaden aufkommen, aber später nach der Sanierung die Gewinne einstreichen. Auch die saarländische Politik kam nicht zu kurz, so wurde die Wirtschaftspolitik und die Schulpolitik der Regierung Müller kritisiert. Die Schulschließungen und der Ausverkauf des Bergbaus spielten in den Redebeiträgen eine zentrale Rolle. Die Schlussfolgerung von Oskar Lafontaine, Peter Müller nach der Regierungsübernahme der LINKEN nach Ibbenbüren zu schicken, wurde mit tobendem Beifall belohnt. Die Saar-SPD wurde ebenfalls kritisiert, nämlich für ihren Anspruch, auch als schwächere Partei den Ministerpräsidenten stellen zu wollen oder ansonsten mit der CDU zusammen zu gehen. Es gehe ihr also nicht um politische Ziele, war hier die abschließende Feststellung. Die LINKE in Quierschied kann auf jeden Fall einen Erfolg einstreichen, so hat Oskar Lafontaine versprochen, Anfang Mai nach Quierschied zu kommen. Die Bevölkerung wird schon jetzt herzlich eingeladen, am 04. Mai um 18:00 Uhr Oskar Lafontaine live zu erleben. Die Veranstaltung soll auf dem IKS-Gelände in Göttelborn stattfinden. Sicher gerade für den Bergbau ein historischer Ort und Symbol für die Gemeinde und das ganze Saarland.
Zur Rede von Oskar Lafontaine --> HIER Zur Rede vonGregor Gysi -->HIER  |
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Kein ausgewogener Energiemix ohne heimische Kohle |
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Die Bundesregierung hat im energiepolitischen Teil ihres Jahreswirtschaftsberichts 2009 festgestellt: „Deutschland braucht einen breiten Energiemix einschließlich der heimischen Kohle. Die Alternative wäre eine noch größere Abhängigkeit von importierten Energieträgern.“ Nur bei der Kohle besteht hierzulande noch ein hohes Maß an Versorgungssicherheit. Für die heimische Kohle sprechen darüber hinausnoch weitere gute energie- und wirtschaftspolitische Gründe. Entgegen landläufigen Behauptungen ist Deutschland kein energiearmes Land. Es verfügt zwar nur über relativ geringe eigene Mineralöl- und Erdgasvorräte, doch über einen großen Bodenschatz an Kohle. 99 % der inländischen Vorkommen an Energierohstoffen sind Kohlevorkommen,der größere Teil davon Steinkohle, der übrige Teil Braunkohle. Daher war die heimische Kohle auch lange Zeit die tragende Säule der deutschen Energieversorgung. Heute müssen bereits 70 % des Energiebedarfs in Deutschland durch Importe von Mineralöl, Erdgas, Steinkohle und Uran gedeckt werden. Durch die erneuerbaren Energien ist der Energiemix zwar etwas erweitert worden. Doch die heimische Kohle sichert noch immer 56 % der heimischen Primärenergiegewinnung und 33% der inländischen Stromerzeugung (Stand 2007). Insgesamt deckt sie ein knappes Sechstel des Primärenergieverbrauchs in Deutschland. Demgegenüber liegt der Beitrag von Wind und Sonne hier bei gerade mal einem Prozent. Der mit der heimischen Kohle verbundene Bergbau hält den Zugang zu den Lagerstätten offen und sorgt noch immer für zehntausende Arbeitsplätze in Deutschland. Die heimische Kohle spielt daher für einen ausgewogenen Energiemix weiterhin eine sehr wichtige Rolle und bleibt eine „sichere Bank“ gegenüber den Unwägbarkeiten an den internationalen Energiemärkten. |
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Aktualisiert ( Donnerstag, 05. Februar 2009 um 12:41 )
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