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DIE LINKE setzt sich für Fischbacher Bürger ein |
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DIE LINKE möchte, dass etwas für die Fischbacher getan wird. Viele Fischbacher, so der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Gemeinderat Max Detemple, sind durch das Kurzschließen der Hauskläranlagen wirtschaftlich erheblich belastet. Gerade den älteren Menschen und junge Familien fällt es zum Teil schwer, die Kosten kurzfristig aufzubringen. Deshalb soll hier konstruktiv durch die Gemeindeverwaltung agiert werden. So hat die Fraktion DIE LINKE im Gemeinderat bzw. zur Vorberatung im zuständigen Ausschuss einen Antrag eingebracht mit dem Inhalt, dass der Gemeindekämmerer beauftragt werden soll, mit den ortsansässigen Banken Kontakt aufzunehmen und ein allgemeines Angebot für Kredite unter günstigen Konditionen von diesen speziell für die Durchführung der Kanalanschlussarbeiten zu erreichen. Das Ergebnis der Verhandlungen soll im Nachgang über den öffentlichen Anzeiger veröffentlicht werden.
Ferner will DIE LINKE, dass die zusätzliche Zertifizierung des Anschlusses entfallen kann, wenn die Arbeiten durch eine Fachfirma oder einen nachweislichen Fachmann durchgeführt worden ist. Es wäre, so DIE LINKE, ein Schildbürgerstreich, wenn eine Fachfirma die andere in ihrer Arbeitsausführung zertifiziert.
Grundsätzlich hat die SPD-Fraktion Sympathie für den Antrag der Fraktion DIE LINKE gezeigt. Die Freien Wähler hatten sich vor Weihnachten selbst, damals zeitgleich mit der LINKEN im Gemeinderat, bereits für den Erlass der Gebühr ausgesprochen. Die CDU hat, obwohl sie vorher im Ausschuss dagegen war, einen Antrag für den Wegfall der Gebühr gestellt. Damit ist, wenn sich die Fraktionen nicht gegen die Interessen der Bürger aussprechen, eine Mehrheit im Rat für den Antrag der LINKEN zu erwarten.
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