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DIE LINKE kritisiert CDU und SPD für ihr Versagen bei Ansiedlung von Einkaufsmarkt für Quierschied PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 26. Oktober 2008 um 11:51

Wie der stellvertretende Vorsitzende Max Detemple für den Vorstand der Partei DIE LINKE in Quierschied erklärt, begrüßt diese grundsätzlich, dass ein Einkaufsmarkt in der Quierschieder Ortsmitte angesiedelt werden soll. Gleichzeitig wird aber auf das Versagen der CDU, aber auch der SPD deutlich verwiesen. So wäre es für Quierschied und die Geschäftsleute in der Marienstrasse ohne Zweifel besser, wenn statt eines Vollsortimenters ein Discounter nach Quierschied käme.

Zum einen, und dies hat der Vorsitzende der LINKEN Reinhold Zimmer bereits vor Monaten u.a. in einem Gespräch bei der Bürgermeisterin (SPD) vorgebracht, sei ein günstiges Discounterangebot gerade für Menschen mit geringem Einkommen das bessere Angebot. Damals räumte Frau Lawall noch ein, dass man darüber noch mit den Anbietern sprechen könne. Mit der EDEKA, „die hätte ja auch Discounter“, wollte sie dies auf jeden Fall tun . Dies scheint jedoch zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten zu sein. Außerdem könnten die vorhandenen Geschäfte in der Marienstrasse mit der Ansiedlung eines Discounters und entsprechenden Ergänzungsangeboten langfristig ihre Existenz sichern.

Aber jetzt ist auch das vom Tisch. Die CDU-Mehrheit hat zum Schaden der Gemeinde und der Geschäftsleute in der Marienstrasse entschieden, dass ein für die Gemeinde in jeder Hinsicht schlechteres Angebot realisiert wird, meint Detemple weiter. So bekommt die Gemeinde einen schlechteren Kaufpreis für ihr Grundstück, immerhin 210.000,-€ weniger, und hat durch den größeren Flächenbedarf an Parkplätzen noch erhebliche Nachteile bei der Nutzung des „Postgrundstückes“. Laut Detemple wird hier das Versagen der CDU und ihren Mehrheitsentscheidungen offenkundig. DIE LINKE, die bei den nächsten Gemeinderats- und Ortsratwahlen in der Gemeinde antreten will, hofft, hier zukünftig massiv eine alternative und vor allem besserer Politik für die Bürger der Gemeinde zu erreichen, so Detemple weiter. Außerdem sei es für die Bürger kaum noch vermittelbar, dass sie jetzt in einem sich anbahnenden Parteien- und Kommunalaufsichtsstreit (schon angekündigt von Bürgermeisterin Lawall) noch länger auf die Verbesserung der Einkaufssituation warten sollen.

 

Oskar Lafontaine




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